Xiangqi in Braunschweig

Chinesisches Schach zwischen Harz und Heide

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1. Offene Russische Meisterschaft

Verfasst am Samstag, 18. August 2007 von Andreas Klein

01.-03.07. Peterhof (60+60 Minuten)

Pl. Name Ort 1 2 3 4 5 6 Punkte
1. Galotschkin, Sergei St. Petersburg ** 1 1 1 1 1 5
2. Lewit Alexandr St. Petersburg 0 ** 1 1 1 1 4
3. Djomin Alexandr Moskau 0 0 ** 1 1 1 3
4. Kulin, Daniil St. Petersburg 0 0 0 ** 1 1 2
5. Schewtschuk, Wiktor Riwne (Ukraine) 0 0 0 0 ** 1 1
6. Nemli, Igor Kasan 0 0 0 0 0 ** 0

Manchmal lohnt sich ein Blick in die Logfiles, denn aus denen generiert 1&1 nicht nur mäßig aussagekräftige Statistiken, man kann vielmehr auch erkennen, auf welchen Seiten man so verlinkt ist. Das sind erwartungsgemäß nicht allzu viele, halt die üblichen Verdächtigen der deutschen Xiangqiszene. Aber manchmal ist auch eine Überraschung dabei. Zum Beispiel damals, während der letzten WM 2005, als ich noch ohne dieses Blog die Ergebnisse aus Paris veröffentlicht hatte. Zwei chinesische Seiten setzten Links auf meine Tabellen: ein nicht mehr existierendes Blog und eine Newsseite, auf der heute noch meine Domain verewigt ist!

Und jetzt (wie ich zugeben muss schon seit dem 2. August) taucht mal wieder ein Link auf, dessen Inhalte mir ohne Babelfish weitgehend verschlossen bleiben würden. Es handelt sich um die Seite des Leningrader Xiangqiclubs. Die Namensgebung hat mich ein wenig überrascht, denn Leningrad heißt ja seit 1991 wieder St. Petersburg, aber wie ich der Wikipedia entnehme, gibt es ein gleichnamiges Verwaltungsgebiet, das seinen Namen aus Sowjetzeiten behalten hat.

Leider beschränken sich meine Russischkenntnisse auf das Entziffern der kyrillischen Buchstaben, daher ist es mir nicht gut möglich, mit den Seitenbetreibern Kontakt aufzunehmen. Vielleicht hat ja einer von euch besseren Zugang zur russischen Sprache und kann das für mich übernehmen? Zum einen würde ich mich natürlich gern für die Aufnahme des Links bedanken, zum anderen gibt es ein paar Merkwürdigkeiten, über die ich beim Durchblättern der Seiten gestolpert bin.

Das fängt z.B. damit an, dass ich im Firefox manuell die Zeichenkodierung auf Unicode umstellen muss, um lesbare Schrift angezeigt zu bekommen. Bei einem Link, der laut Babelfish “Regeln + 30 Endspiele” heißt, hilft selbst das nicht. Auf der Startseite wird dann mein Blog überhöht unter dem Linktext Deutschland geführt, während die DXB-Seite nur unter EXF firmiert. Ferner werden nur auf einer der zahlreichen Seiten mit Übersetzungen aus der Zeitschrift “Xiangqi-Review” die vorgesehenen Diagramme angezeigt, Und schließlich läuft der Link zu den AXF-Regeln völlig ins Leere.

Unabhängig von diesen Anlaufschwierigkeiten (die Seite ist wohl erst seit dem 7.7.2007 online) ist es natürlich schön zu sehen, dass es jetzt auch Xiangqiaktivitäten in Russland und der Ukraine gibt. Im Shogi ist das ja schon länger so, der Europameister 2005, Artem Kolomiyets, kommt aus der Ukraine, und auch in Leningrad scheinen die Shogispieler früher dagewesen zu sein, die XQ-Webseite ist bisher lediglich ein Unterverzeichnis der Shogidomain.

Wer des Russischen mächtig ist, wird auf den Leningrader Seiten jede Menge interessanter Inhalte finden. Zum einen befinden sich auf der Startseite zwei Links auf weitere russische Seiten, die eine mit Wladiwostok, die andere mit Moskau betitelt. Zum anderen werden einige Übersetzungen bereitgestellt: neben den bereits erwähnten Artikeln aus der Xiangqi-Review auch eine Abhandlung über die Regeln und die Geschichte des Xiangqis sowie eine Liste mit den Xiangqi-Champions.

Diese beiden letzten Links findet man im Original bei Jean-Louis Cazaux: Xiangqi, the Chinese Chess und The Xiangqi Champions. Ob die Übersetzungen authorisiert sind, kann ich nicht erkennen, im Falle der Xiangqi-Review habe ich so meine Zweifel. Auf der CCI-Indexseite befindet sich ein längerer Text hierzu, den Babelfish in blumigen Worten so übersetzt (aus dem Russischen leider nur ins Englische):

This transfer - noncommercial, and is not thus far coordinated with the authors. It is produced within the misty framework of the unformulated mega-project the “great traditional games of the east” by the independent partisan groups, in this case - by Leningrad club Of segi.

Viel Spaß beim StochernStöbern im nebligen Rahmen des nicht formulierten Megaprojekts der unabhängigen Partisanengruppen!

Einsortiert in Turniere, Fundstücke |

3 Kommentare

  1. zock

    Hallo Andreas!
    Die Seiten aus Moskau und Wladiwostok sind optisch ganz gut geführt(ich kann auch kein russisch)auf der Startseite von Moskau findet sich re. ein Button games,dieser führt zu Xiangqi,im Text bezieht man sich auch auf eine Russian Xiangqi Federation(zum Glück in lateinischen Buchstaben).Ich versuche noch eine eMail Adresse zu ergattern.

  2. Andreas Klein

    Danke für den Hinweis auf die Satzung der “Russian Chinese Chess Federation”! Wenn ich Babelfish glauben darf, dann sind die Ziele, die dort formuliert sind, doch recht ambitioniert. Wenn sie davon nur einen Bruchteil umsetzen, dann werden die Nichtasiatenwertungen in den nächsten Jahren ordentlich durchgemischt ;-) Mailadressen befinden sich übrigens unten auf der CCI-Indexseite, darauf hätte ich tatsächlich bereits in meinem Beitrag hinweisen können.

  3. petercck

    Hello Andreas!

    Thank you very much for sharing the Xiangqi Information in Russia.

 

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