Club- und Vereinsmeisterschaften
Verfasst am
Andreas Klein
Nach fast einem Jahr Vorlauf haben wir es jetzt endlich geschafft, eine Vereinsmeisterschaft ins Leben zu rufen. Die erste Runde fand bereits am 12. September statt, die weiteren Partien sollen jeweils am zweiten Mittwoch im Monat gespielt werden: 10.10.07, 14.11.07, 12.12.07 und 09.01.2008. Die Bedenkzeit beträgt wie in der Bundesliga 50 Minuten für die gesamte Partie zuzüglich 10 Sekunden Zuschlag pro Zug. Das Turnier wird zur Ingoauswertung eingeschickt.
Der Auslöser für die VM war natürlich die Berliner Clubmeisterschaft (CM), die kurz vor Beginn unserers Turniers nach einem Dreivierteljahr Laufzeit zu Ende ging. In der allerletzten Partie der CM konnte sich der Favorit Jörn Tessen doch noch durchsetzen. Er gewann die zweite Partie gegen Stephan Weinhold, der bis dahin ungeschlagen in Führung lag, und sicherte sich mit einem halben Punkt Vorsprung den Berliner Titel. Herzlichen Glückwunsch!
Das nächste Berliner Turnier steht bereits bevor, in Kürze soll der erste Berliner Clubpokal beginnen. Auf der Teilnehmerliste steht etwas überraschend auch der Deutsche Meister von 1995, Huang Xue Kong, der seit elf Jahren kein offizielles Turnier mehr gespielt hat, aber mit seiner letzten Ingozahl von 110 gleich wieder (oder immer noch) zu den besten Spielern im Lande gehören dürfte.
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Eine überraschende telefonische Anmeldung ereilte mich heute früh gegen acht im Getränkemarkt, als ich gerade die letzten Besorgungen für das Turnier erledigen wollte. Duong Lai Hop hatte sich spontan entschlossen, den Weg von Bremen auf sich zu nehmen, und er war dann tatsächlich pünktlich zum Turnierbeginn in Braunschweig. Leider hatten wir zwei kurzfristige Ausfälle aus den eigenen Reihen zu beklagen, so dass schließlich zwölf Teilnehmer den Kampf um die neun Pokale aufnahmen.
Die deutsche Meisterschaft ging heute nach 5 regulären Runden in die Verlängerung. Hanming Weng und Michael Nägler hatten gestern Abend gegeneinander Remis gespielt (siehe Bild) und alle anderen Partien gewonnen, so dass ein Stichkampf um den Titel nötig wurde. Zunächst wurden 2 Blitzpartien mit je 7 Minuten Bedenkzeit gespielt, von denen Michael die erste und Hanming die zweite gewann. Die Uhren in der letzten und entscheidenden Partie wurden dann für Rot auf 9 Minuten und für Schwarz auf 6 Minuten gestellt. Als Preis für den zeitlichen Vorteil musste Rot allerdings gewinnen, während Schwarz ein Remis zum Titel gereicht hätte. Hanming durfte wählen und entschied sich für die neun Minuten. Ich hatte zwischendurch zwar den Eindruck, dass er besser stand, aber Michael hielt gut dagegen und konnte schließlich auf Zeit gewinnen, bei selbst noch 15 Sekunden in einer völlig ausgeglichenen Stellung.